>LED-Tagfahrleuchten sind momentan ja richtig in Mode. Immer mehr Autofahrer rüsten die LED-Leisten an ihren Fahrzeugen auf. Auch in der Tuning-Szene sind die Leuchten extrem beliebt. Gut schauen die Lichter auf jeden Fall aus. Grund genug also das Thema mal etwas näher zu beleuchten ;-) .

Neben dem optischen Effekt, haben die Tagfahrleuchten, die es auch mit normalen Glühlampen gibt, eine Signalwirkung. Sie verfügen über weniger Power als das Abblendlicht, leuchten allerdings heller als das Standlicht. Sie sind also von der Lichtstärke her in der Mitte angesiedelt. Nach der EU-Norm Nr. 87 (ECE) müssen die Tagfahrleuchten eine Mindestlichtstärke von 400 Candela pro Seite aufweisen.

LED-Tagfahrlichter am VW Golf IV, Bild: Nolden Cars & Concepts GmbH

LED-Tagfahrlichter am VW Golf IV, Bild: Nolden Cars & Concepts GmbH

Eingeschaltet werden darf das Tagfahrlicht, wie der Name schon sagt, nur tagsüber. Weitere Bedingung ist, dass die Sicht gut ist und die Benutzung vom Abblendlicht nicht vorgeschrieben ist. Darüber hinaus darf man das Tagfahrlicht nur allein oder in Kombination mit dem Standlicht einschalten. Eine gleichzeitige Benutzung des Abblendlichts ist nicht erlaubt.

LED-Lampen haben den Vorteil, dass sie eine längere Lebensdauer haben – bis zu 100.000 Stunden und außerdem weniger verbrauchen.

Ab Werk bieten unter anderem die Autobauer Audi, VW, Skoda, Seat, Fiat und BMW Tagfahrleuchten an. Das Nachrüsten mit LED-Tagfahrlicht ist im Prinzip keine große Sache. Durch ihre Langlebigkeit und ihren geringen Verbrauch bereiten sie ihren Besitzern lange Freude. Die Leuchten sind relativ leicht, da sie eine Kunststofffassung haben. Hat ein Auto serienmäßige Nebelscheinwerfer, so kann man diese durch LED-Lichter einfach austauschen. Für das Nachrüsten gibt es von den Herstellern die passenden Haltersätze.

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