Die beliebten Bobbycars geben an diesem Sonntag mal so richtig Gas. Denn nicht nur Kindern haben gefallen an den kleinen Autos. Nun zeigen auch Erwachsene, was sie mit diesen Autos draufhaben.

Foto: Bredehorn.J / pixelio.de

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Alles ist erlaubt! Nur ein Motor nicht

 

Bereits zum dritten Mal fand an diesem Sonntag auf der Niederflörsheimer Straße das Bobbycarrennen der Pfeddersheimer Pfadfinder hat. Auf der insgesamt 500 Meter langen Fahrtstrecke konnten die Fahrer ihr Können auf den beliebten Kinderautos zeigen und erreichten hierbei Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 40 km/h. Die noch sehr junge Veranstaltung erfreut sich einer großen Beliebtheit hat erneut wieder viele Neugierige an die Strecke gezogen. Nach Angaben des Stammesführers Philipp Ohler erfährt das Rennen mit den Bobbycars immer mehr Zuspruch.

Spannende Rennen und ein verdienter Sieger

Philipp Ohler machte es sich zusammen mit der Landesvorsitzenden der Pfadfinder für die Region Saar/Rheinland-Pfalz, Sarah Ebel, auf Höhe der Ziellinie gemütlich. Von diesem Platz aus konnten sie die heißen und spannenden Duelle auf der 500 Meter langen Strecke beobachten. Gefahren wurde jeweils im Modus eins gegen eins. Der Sieger des Duells erreichte die nächste Runde, der Verlierer schied aus dem Wettbewerb aus. Zum Sieger wurde am Ende Marcel Heckert gekürt. Er konnte sich im Feld der mutigen Fahrer gegen elf Konkurrenten durchsetzen und so den Sieg für sich verbuchen. Sein getuntes Gefährt war bis in das letzte Detail für diesen Wettkampf präpariert worden und war an diesem Tage für die Konkurrenz einfach nicht zu schlagen. Neben dem Siegerfahrzeug sorgten aber auch die Fahrzeuge der weiteren Teilnehmer für Aufsehen. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt und so sahen die Bobbycars am Ende auch aus. Doch nicht nur optisch wurde hart an den Fahrzeugen gearbeitet. So wurden zum Beispiel die Kugellager ausgetauscht oder gar das komplette Gestell ausgetauscht. Mithilfe von Metallplatten wurde sogar an der Geschwindigkeit geschraubt, um am Ende als Sieger in den heißen Duellen hervorzugehen. Regeln im Bereich des Tunings bei Bobbycarrennen von Pfeddersheim können nicht gebrochen werden, da es keine gibt. Alles was das Herz begehrt ist erlaubt und sehr erwünscht.

Eine zufällige Idee sorgt für Spaß und Freude

Das „Race of the Champions“ entsprang aus einer zufälligen und spontanen Idee. So riefen Ohler und sein Stamm dieses Event ins Leben und freuen sich seither über das steigende Interesse. Auf die Frage, was denn das Tuning der Bobbycars mit der Pfadfinderei gemeinsam hat, kommt als einzige Antwort, lediglich die Improvisation. Umsomehr freuen sich die Organisationen darüber, dass dieses Fest so gut ankommt und viel Freude bereitet. Doch die meisten Zuschauer gaben mit einem Lächeln zu verstehen, dass es doch besser sei, nur als Zuschauer am Rand zu stehen, als sich den Hügel hinunter zu stürzen.

Königsklasse und Zeitfahren

Die getunten Bobbycars starten allesamt in der Königsklasse des „Race of Champions“. Hier wo es um den Sieg geht, kommt es eben auf Zentimeter und hunderste Sekunden an. Für Einsteiger und Anfänger steht die offene Klasse, das Zeitfahren, zur Verfügung. Hier können die Nachwuchsfahrer ihr Können unter beweis stellen und hierbei noch mit „normalen“ Bobbycars die Strecke meistern.