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Deutschlands erster Tuner: Theo Decker

Nachdem ich beim letzten Blogpost über den Tuning Theo Award berichtet habe, möchte ich heute etwas mehr auf die Hintergründe bzw. den Namensgeber eingeben. Benannt wurde der Tuning-Preis nämlich nach Theo Decker, dem Tuning-Pionier. Bereits 1958 hat er angefangen, VW Käfer zu modifizieren. Damals gab es den Begriff Tuning noch nicht und das ganze wurde „frisieren“ genannt.
Im Jahr 1958 gründete Decker in Essen-Borbeck die erste Tuning-Werkstatt mit dem Kürzel TDE (Theo Decker Essen). Dort stellte er die Tuning-Teile, die er zum Frisieren der Käfer benötigte, selber her. Bei ihm konnten die zahlreichen Käfer-Fans alles bekommen, womit man den Käfer schneller und schöner machen konnte. TDE Tuning gibt es auch heute noch in Essen.

Decker bewies von Anfang an, Einfallsreichtum, da er die Tuningteile aus anderen Autoteilen zusammen baute. So hat er zum Beispiel unbrauchbare Zylinderköpfe eingeschmolzen, um daraus Ansaugrohre für die Zweivergaser-Anlagen zu fertigen. Die TDE-Zweivergaser-Anlagen wurden schon bald in die weite Welt exportiert. Viele Volkswagen-Importeure, sowohl in Europa als auch in Übersee, zählten zu TDEs Kundenkreis.

Neben Motoren und Vergaseranlagen konnte man bei TDE auch Zündverteiler, Nockenwellen, Pleuelstangen, Spezial-Kolben und Zylinder erwerben. Auch Sonderzubehör war kein Problem für den Essener Tuner. In einer Kooperation mit der renommierten Firma EMPI aus Kalifornien konnte Decker die in Deutschland heißbegehrten US-Teile importieren. Im Gegenzug wurden seine Produkte auch in die USA zu EMPI geliefert. Die Aluminiumdeckel, Riemenscheiben, Spoiler Hutzen und vieles mehr von EMPI, sind auch heute noch sehr beliebt bei den Käfer-Fans.

Aufgrund der Ölkrise und der dadurch resultierenden Wirtschaftskrise sah sich Decker gezwungen neben den Tuningteilen auch Autos zu verkaufen, doch das machte ihm nicht so viel Spaß wie das Frisieren der Käfer. Deshalb entschied er sich 1980 dazu, seinen Laden zu schließen.

Seit einigen Jahren grassiert in Deutschland wieder das Käfer-Fieber und durch die vielen Anfragen von Käfer-Enthusiasten hat sich Theo Decker dazu entschlossen, die TDE-Motoren wieder herzustellen. Allerdings geschieht dies in einer geringen Stückzahl und ist begrenzt auf drei Varianten, bis maximal 130 PS. Wer also einen Käfer besitzt und diesen aufmotzen bzw. frisieren möchte, der sollte mal einen Abstecher nach Essen machen. Weitere Infos und viele Bilder gibt es hier: www.tde-kaefer-tuning.de

Und der Tuning Theo geht an…

Im Rahmen der Tuning World Bodensee haben die Zeitschriften „Tuning“ und „VW Speed„, die beide im Delius Klasing Verlag erscheinen, bereits zum zweiten Mal den Tuning-Award „Theo“ verliehen. Benannt wurde der Preis nach dem Tuningpionier Theo Decker, der 1958 die erste Tuning-Werkstatt eröffnet hat.

Das besondere an dem Preis ist, das ganz alleine die Tuningfans, also die Leser der beiden ausrichtenden Magazine, entscheiden, an wen der Preis überreicht wird. Insgesamt gibt es elf Kategorien. And the winners are:

  • Pflegemittel: Meguiar’s
  • Parts (Luftgekühlt): Volkswarenhaus
  • Parts: Recaro
  • Beleuchtung: Hella
  • Motor: K&N
  • Mobile Media: Alpine
  • Auspuffanlagen: Remus
  • Fahrwerke: H&R
  • Reifen: Dunlop
  • Felgen: Borbet
  • Tuner: Abt

Wirkliche Überraschungen bzw. Außenseiter-Siege gab es eher nicht, da sich alle Marken seit vielen Jahren schon großer Beliebtheit in der Tuning-Szene erfreuen. Über viele von ihnen habe ich auch bereits hier bei justtuning berichtet. So ist Abt zum Beispiel ein Spezialist, wenn es darum geht, Fahrzeuge von Audi aufzuwerten. Auch der Reifenhersteller Dunlop dürfte jedem Autofan ein Begriff sein. H&R hat zuletzt Furore gemacht, als sie dem nagelneuen Citroen C-Zero ein neues Fahrgestell verpasst haben. Weiterführende Informationen zur Verleihung des Tuning-Theo gibt es hier: http://www.tuning-theo.de/

Saab mit 612 PS? – ein Viper-Motor machts möglich

Saab zählt nun nicht gerade zu den Marken, die man aufzählt, wenn von leistungsstarken Sportwagen oder schnellen Flitzern die Rede ist. Beim Saab 9-3 ist die höchste Motorisierung mit 280 PS zwar nicht gerade mickrig, doch mit den Kollegen wie dem Mercedes C63 AMG oder dem Audi RS 4 kann er nicht mithalten. Das wollte eine Gruppe von schwedischen Tunern jetzt ändern und hat dem Saab eine ordentliche Kraftkur verpasst. Statt des serienmäßigen 2,8-Liter Motors haben sie nun einen 8-Liter-Zehnzylinder-Motor aus der Dodge Viper in den 9-3 SportCombi eingebaut.

Die Viper ist ein extrem leistungsstarker Sportwagen und genießt bei vielen Autofans Kultstatus. Der Motor für den Saab wurde aus dem kräftigen Coupé genommen, das von 1992 bis 2010 gebaut wurde. Die stärkste Motorvariante bietet 612 PS und das maximale Drehmoment liegt bei 760 Newtonmetern. Da der Viper-Motor um einiges größer ist als der Motor aus dem Saab, mussten einige Umbauarbeiten durchgeführt werden, damit der Motor in den 9-3 hinein passt. Auch die Kraftübertragung, also Getriebe, Differentiale und Kardanantrieb, musste angepasst werden.

Dodge gibt an, dass die Viper innerhalb von 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 326 km/h liegen. Da die Dodge Viper und der Saab 9-3 in einer ähnlichen Gewichtsklasse, nämlich bei ca. 1500 Kg, liegen, kann man davon ausgehen, dass auch der getunte Saab nun diese oder vergleichbare Spitzenwerte erreichen kann.

Die spektakulärsten Tuning-Videos

Viele Tuner und Hobby-Schrauber präsentieren ihre Werke gerne voller Stolz im Internet – entweder, indem sie Fotos ihrer Wagen veröffentlichen, oder indem sie den Tuning-Prozess per Video festhalten. Ich hab mir einige solcher Videos angeschaut und möchte euch die schönsten hier vorstellen.

Als Erstes hätten wir da Geiger, den Spezialisten für Autos aus den USA. Im folgenden Video zeigen die Münchener was man mit einem Ford Mustang so alles anstellen kann.

Als nächstes zeigt motorvision, wie die Jungs von Provotekk einen Honda CRX im „Fast and the Furious“-Stil aufmotzen.

Zum Schluss präsentiert DMAX in einer Ausgabe der Sendung „Tuning Alarm!“ ein ungewöhnliches Projekt mit einem Seat Toledo.

Neuwagen Tuning

In Deutschland werden jedes Jahr einige tausend Neuwagen zugelassen. Aber oft reicht den Besitzern der Wagen nicht, so wie er ist.
Sie wollen ihn tunen.
Die Gründe dafür sind verschieden. Manche wollen ihrem Wagen einen individuellen Style verpassen, andere wollen ihn auf ihre jeweiligen Bedürfnisse besser anpassen.
Da wir in unserem immer hektischer werdenden Leben auch immer mehr auf Autos angewiesen sind und immer mehr Zeit in ihnen verbringen, ist es verständlich, dass viele Menschen ihre Autos bequemer und schöner machen wollen.
Es gibt da aber einige Dinge, die man dabei beachten sollte.

Die richtige Werkstatt

Am häufigsten werden Felgen und Innenausstattung verändert. Gerade beim Innenumbau ist es wichtig, dass diese Arbeiten wirklich von Profis gemacht werden. Autos sind heutzutage mehr fahrende Computer als Transportmittel. Schnell kann eine falsch gelötete Stelle hier die gesamte Elektronik in Mitleidenschaft ziehen.
Ähnliches gilt für den Einbau von Geräten, die über einen Navi hinausgehen. Wer z.B. sein Auto zu einem fahrenden Kino umbauen möchte, der sollte gar nicht erst versuchen, dies mit eigenen Händen zu bewerkstelligen.
Wogegen einfache kosmetische Veränderungen, wie der Wechsel der Felgen, noch von jedem halbwegs talentierten Handwerker gemacht werden können, ist hier spezielle Ausrüstung und Erfahrung notwendig.
Wer seinen Wagen wirklich liebt, der sollte sich hier nur auf wirklich qualifizierte Werkstätte verlassen, sonst kann es ein recht kurzes Vergnügen gewesen sein.

Versicherung muss sein
Ist alle Arbeit dann getan und der Wagen vom TÜV abgenommen, denken viele, jetzt wäre alles vorbei. Wer allerdings seinen Wagen für mehr als nur Zur-Schau-Stellung verwenden will, der sollte auch die passende Versicherung haben.
Nicht wenige Versicherer scheuen vor umgebauten Autos oder verlangen in so einem Fall gleich höhere Gebühren.
Wer seinen getunten Neuwagen versichern lassen will, der fährt oft gut. Denn mit diesem Anbieter arbeiten einige der führenden Versicherer der Autobranche zusammen. Es gibt auch spezielle Angebote für das neue Innenleben der Autos.

insidePerformance

BMW M3-Look in Carbon und Edelstahl – für Jedermann

Die Firma insidePerformance bietet mit ihren Edelstahl-Sportauspuffanlagen und Carbonteilen ein cleveres Konzept, jedem 1er oder 3er BMW den perfekten M3-Look zu verpassen.

Mit Hilfe eines insidePerformance Endschalldämpfers (ESD) wird jeder aktuelle 3er BMW (z.B.: BMW E90 E91 E92 und E93) zum individuellen Hingucker mit 4 Endrohren im M3-Style. Die Endrohre haben die Dimension von 4x76mm – wahlweise eingerollt oder scharf geschnitten und poliert.  Natürlich wird auch das Klangerlebnis des Fahrzeuges der neuen sportlichen Optik angepasst: kernig-bissig ertönt der Motorensound aus der hochglänzenden Auspuffanlage aus Edelstahl. Der Hersteller verspricht einen „Klang nach Wunsch“. (mehr …)

Tuningteile vorgestellt: Spoiler

Kaum ein anderes Autoteil steht so sehr für Tuning wie der Spoiler. Dieses Anbauteil ist dazu gedacht, Aerodynamik des Wagens zu verbessern. Der Name Spoiler stammt von dem englischen Begriff „to spoil“ ab, der so viel wie „(etw.) stören“ heißt. Der Spoiler wird nur von einer Seite aus mit Luft überströmt, was dazu führt, dass der die Luftströmung „stört“ und somit Einfluss nimmt auf die Aerodynamik. Er dient also als Luftabweiser oder Luftablenker.

Der Spoiler wird in den meisten Fällen aus Kunststoff hergestellt, eher selten findet man auch Exemplare aus Karbon oder Metall. Dadurch, dass die Auftriebskraft verringert wird, wird die Übertragung von Kräften auf den Boden verbessert und dadurch auch die Fahreigenschaften. Dies hat auch positiven Einfluss auf die Kurvengeschwindigkeit, die Fahrstabilität und den Bremsweg, wenn man mal etwas schneller unterwegs ist. Allerdings bedeutet eine verringerte Auftriebskraft auch einen erhöhten Luftwiderstand. Damit ein Spoiler wirklich effizient ist, muss der den Auftrieb so weit wie möglich reduzieren und den Luftwiderstand so wenig wie möglich erhöhen. Im Idealfall wird der Luftwiderstand sogar noch vermindert.

Während viele andere Kunststoffteile, auch fürs Auto, durch Rotationsguss gefertigt werden, wird der Kunststoff für den Spoiler in eine Form gegossen und anschließend gehärtet. Die ersten Spoiler wurden 1953 von der Firma Kamei im Wolfsburg vorgestellt und sollten dem starken Auftrieb an der Vorderachse des VW Käfer entgegen wirken. Allerdings erfreuten sich die Spoiler noch keiner besonders großen Beliebtheit. Erst nachdem einige Zeit später im Windkanal bewiesen wurde, dass sich durch den Spoiler der Auftrieb verringerte, konnten sich die Anbauteile durchsetzen. Sie wurden vor allem im Rennsport angewendet.

Kredit – auch für ein Auto

Es werden verschiedene Kreditarten auf dem Finanzmarkt angeboten und dennoch ähneln sich die meisten Kreditarten. Bei einem Kredit wird in der Regel Geld von einem Bankinstitut an einen Kreditnehmer ausgezahlt und dieser zahlt den Kredit in monatlichen Raten zurück. Für einen Kredit zahlen die Kreditnehmer immer Zinsen. Kredite werden mit verschiedenen Kreditlaufzeiten angeboten und die Zinsen unterscheiden sich auch von Anbieter zu Anbieter. Um einen Kredit erhalten zu können müssen die Kreditnehmer Volljährig sein und über ein regelmäßiges Einkommen verfügen. (mehr …)

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