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Die Messe-Highlights des Autosalons in Genf 2011

Jedes Jahr Anfang März präsentieren die Autohersteller ihre neuesten Modelle in Genf. Auch die Tuner stehen dem in nichts nach und stellen ihre neuesten Werke auf dem Autosalon vor. Schließlich hat die Kundschaft dort oft auch das nötige Kleingeld um sich die aufgemotzten Luxuswagen leisten zu können. Gleich vier Tuner haben sich den noch taufrischen Porsche Cayenne II vorgeknöpft, nämlich Speedart, Mansory, Lumma und Hamann. Ich stelle die schönsten Wagen der Messer hier einmal kurz vor und werde in den kommenden Tagen/Wochen noch genauer berichten, was sich die Tuner alles haben einfallen lassen.

So unterschiedlich wie die einzelnen Tuning-Firmen sind, so sehr unterscheiden sich auch die einzelnen Wagen voneinander. Hamann verpasst dem Cayenne II mit dem passenden Chip-Tuning 275 PS, während Mansory den Wagen auf sagenhafte 690 PS und 800 Newtonmeter aufmotzt. Als Basis dient Mansory, der 4,8-Liter-Turbo-V8, der schon im Serienzustand 500 PS besitzt. Mit so viel Power bringt es der Cayenne innerhalb von 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die maximale Geschwindigkeit ist erst bei 300 km/h erreicht. Ähnlich kraftvoll geht es beim Speedart Titan Evo XL 600 zu. Bisher ist laut Tuner-Angaben bei 600 PS Schluss, doch in naher Zukunft soll die 700 PS-Marke geknackt werden.

Auch der gerade erst erschienene Audi A7 Sportback wird in einer aufgemotzten Version präsentiert. Die Tuner von Abt haben sich auf Audi-Modelle spezialisiert und zeigen, welche Möglichleiten der A7 noch bietet. Die Leistung haben die Schrauber aus Kempten von den serienmäßigen 300 auf stolze 410 PS gesteigert. Hamann hat nicht nur den Porsche aufgewertet, sondern auch den Lamborghini Gallardo LP560-4 zum Victory II umgebaut und den 5er BMW mit Spoilern und 20-Zoll großen Reifen weiter aufgewertet.


Luxus-Tuning

Was passiert, wenn Autoverrückte Kohle ohne Ende haben? Ganz einfach: Sie wenden sich vertrauensvoll an Tuning-Edelschmieden wie Hamann oder Mansory. Alle drei liefern zahlungskräftigen Kunden Autos, die nach Verlassen der Werkstatt locker den Gegenwert einer Luxusvilla haben.

700.000 Euro allein fürs Tuning und nach oben sind selbstverständlich keine Grenzen gesetzt! Bei solchen Summen kann sich der Otto-Normal-Tuner nur die Augen reiben. Doch Hamann und Co. erfüllen diese exklusiven Extrem-Wünsche. Da wird ein 1,31-Millionen-Euro-Bugatti eben noch ausgefallener. Dabei geht es den Kunden mit dem nötigen Kleingeld in erster Linie darum, später ein Einzelstück in der Garage stehen zu haben – hauptsache nichts von der Stange. Hamann beispielsweise verwandelt den Mercedes SLK in den Volcano, dessen auffälligstes Merkmal wohl der riesige Heckspoiler ist.

Wenn Veredler Mansory Hand an einen Bugatti Veyron legt, dann wird beispielsweise das Leder gewechselt oder Carbon innen und außen eingefügt. Weiteres sehr beliebtes Feature sind beleuchtete Kopfstützen-Logos. Solange der Motor nicht angetastet wird, bleibt laut Mansory auch die Garantie erhalten – wobei dies vermutlich das geringste Problem der Kunden sein dürfte 🙂 . Mir persönlich würde ein „normaler“ Veyron auch reichen, aber die Ansprüche wachsen wohl exponentiell mit den Möglichkeiten.


Individuelle Note für den BMW Z4

Hamann sollte allen BMW-Fans ein Begriff sein. Schließlich widmet sich der Tuning-Stall mit Vorliebe den Modellen der Bayerische Motoren Werke. Aktuell haben sich die Spezialisten den Z4 vorgenommen.

Das Rundumsorglospaket von Hamann setzt in erster Linie auf eine sportlichere Erscheinung und bessere Motorleistung des Z4.  Dabei bleiben prinzipiell keine Tuning-Wünsche offen. So kitzelt Hamann nochmal 54 extra PS aus dem sDrive35i, was in einer Gesamtstärke von knackigen 360 PS resultiert. Die Steigerung beruht auf einer Optimierung der Motorsteuerung des Reihensechszylinders und garantiert so Fahrspass bis ca. 285 km/h. Um die Motorpower auch optisch ins richtige Licht zu rücken, hat Hamann ein passendes Aerodynamikpaket entwickelt. Dieses besteht aus Frontschürze, Seitenschwellern, Heckspoiler und Heckschürze – alles neu gezeichnet, so dass sich der Hamann-Z4 deutlich vom Serienmodell absetzen kann. Spoiler und Schürze am Heck sollen den Hinterachsen- Auftrieb deutlich verringern. Der sportliche Vierrohr-Auspuff sorgt für einen angemessenen Sound des Roadsters.  Auch das Z4-Innenleben wertet Hamann auf Wunsch auf. Im Angebot des Tuners sind Alu-Schaltknauf, spezielle Fußmatten und Lederausstattung. Als optisches Highlight des Z4 muss man abschließend  auch die mattschwarzen Leichtmetallräder der Edition Race erwähnen.

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