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Tuningfahrzeug – Unfallschaden – Was nun?

Sie haben die Serienoptik der meisten Fahrzeuge satt? Tuning bringt Abhilfe und Sie können das Fahrzeug nach Ihren Wünschen gestalten. Was ist in Bezug auf die Versicherung zu beachten?

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Foto: © Rainer Sturm / pixelio.de

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Autotuning = Versicherungskosten?

Beim Tunen des eigenen Autos sind der Fantasie meist keine Grenzen gesetzt. Die Frage ist jedoch, worauf muss man beim Tuning eigentlich so alles achten? Schließlich verändert man den Serienzustand des Fahrzeugs. Damit sind etliche weitere Maßnahmen verbunden. Im Allgemeinen ist Folgendes dazu zu sagen: Tuning steht für eine Veränderung, in welcher Form auch immer, daher ist darauf zu achten, dass es zum Einen zulässig ist und zum Anderen auch durch einen Sachverständigen (TÜV, DEKRA usw) abgenommen wird, sofern dies notwendig ist.
Viele fragen sich jedoch – was passiert mit meiner Autoversicherung wenn ich z.B. Veränderungen an der Motorleistung vornehme oder das Fahrwerk verändere. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Je nach dem wie die Motorleistung optimiert bzw verändert wird, muss dies durch einen Sachverständigen wie o.g. abgenommen und eingetragen werden. Mit Eintragung der am Fahrzeug veränderten Dinge, gehen man dann zu der Versicherung und gibt diese dort an – Autoversicherungen berechnen die Kosten der Beiträge meist anhand der Schlüsselnummern in ihrem Fahrzeugschein oder Fahrzeugbrief – diese bleiben bei Veränderung entweder unverändert oder die Schlüsselnummer zu 3 bzw neuer Fahrzeugschein 2.2 auf 0 geschrieben. Somit wird anhand der angegebenen Daten (KW Leistung usw) der Versicherungsbeitrag berechnet.
Um die möglichst günstigste Kfz Versicherung zu bekommen empfiehlt es sich einen Makler aufzusuchen, der die Versicherungen untereinander vergleichen kann.

Im Bereich Tuning ist es auch von Vorteil, Fahrzeuge mit einer recht niedrigen Serienleistung zu tunen, da wie gesagt die Schlüsselnummern meist ausschlaggebend für die Berechnung des Beitrages ist. Das heißt wenn man ein Fahrzeug, beispielsweise einen VW Polo fährt, mit einer normalen Leistung von 33KW / 45PS und diesen durch eine Leistungssteigerung oder gar einen Motorumbau auf eine höhere Leistung optimieren, so berechnet sich der  Beitrag aufgrund der in dem Fahrzeugschein angegebenen Serien Schlüsselnummer. Somit zahlt man für einen Polo mit einer Leistungssteigerung oder gar einem anderen Motor, den selben Beitrag wie für einen Serien-Polo mit 45PS. Also wer vor hat, mal ein Fahrzeug zu fahren mit viel PS oder großem Hubraum, jedoch Angst vor den Kosten hat – der Umbau von Serien-Fahrzeugen ist da eine sehr kostengünstige Alternative.

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